Was ist die HSM-B?
Die HSM-B ist die digitale Alternative zur klassischen SMC-B. Der Name steht für Hardware Security Module – Typ B. Statt die Identität einer Einrichtung auf einer physischen Karte zu speichern, verlagert die HSM-B den Institutionsausweis in ein hochsicheres Hardware Security Module im Rechenzentrum – einen speziell gehärteten Kryptoprozessor, der kryptografische Schlüssel und Zertifikate erzeugt, speichert und sowohl gegen digitale als auch physische Angriffe schützt.
Das Ergebnis: dieselbe kryptografische Sicherheit wie bisher – aber ohne Karte.
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Die wichtigsten Vorteile im Überblick
1. Bereitstellung in Minuten statt Wochen
Kartenbestellung, Postweg, manuelle Übergabe – all das entfällt. Die digitale SMC-B wird direkt online bereitgestellt. Neue Einrichtungen oder Berufsgruppen können innerhalb von Minuten an die TI angebunden werden.
2. Kein tägliches PIN-Eintippen mehr
Die lästige Morgenroutine gehört der Vergangenheit an. Die Authentifizierung läuft dauerhaft und automatisiert – was den Praxisalltag spürbar entlastet.
3. Weniger Hardware vor Ort, weniger Fehlerquellen
Da zentrale Komponenten im Rechenzentrum betrieben werden, entfallen aufwendige Vor-Ort-Installationen und kostspielige Wartungseinsätze. Das reduziert sowohl Fehleranfälligkeit als auch Gesamtbetriebskosten.
4. Höhere Stabilität in kritischen Situationen
Ob Praxisübernahme, Standortwechsel oder technischer Notfall – die zentrale Rechenzentrumsinfrastruktur bleibt stabil, unabhängig von lokalen Gegebenheiten.
5. Kartenterminals bleiben, wo sie gebraucht werden
Keine Sorge: Kartenterminals werden weiterhin dort eingesetzt, wo sie notwendig sind – etwa zum Einlesen des Heilberufsausweises (eHBA) oder der elektronischen Gesundheitskarte (eGK). Auf Wunsch werden sie vorkonfiguriert geliefert und sind nach dem Anschluss sofort einsatzbereit.
HSM-B als Baustein der TI 2.0
Die HSM-B ist kein isoliertes Produkt – sie ist ein zentrales Element der TI 2.0, der nächsten Generation der Telematikinfrastruktur. Gemeinsam mit dem TI-Gateway ersetzt sie schrittweise den lokalen Konnektor und bildet die Grundlage für eine servicebasierte, zukunftsfähige Infrastruktur im Gesundheitswesen.
Was das konkret bedeutet:
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Weniger Abhängigkeit von lokaler Hardware – der technische Betrieb wird in professionelle Rechenzentren ausgelagert.
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Schnellere Digitalisierung – analoge Prozesse wie Kartentausch oder Konnektorwechsel entfallen, digitale Abläufe können ohne strukturelle Verzögerungen stattfinden.
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Größere Resilienz – zentral betriebene Infrastruktur ist robuster als dezentrale Einzelkomponenten.
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